Wissensmanagement:

Wissensmanagement ist schon öfter kräftig gegen die Wand gefahren.

Das tut Managementkonzepten meist ganz gut, um zu reifen. Der Begriff ist dadurch zwar bei vielen in der Praxis negativ besetzt, man denkt an Datenfriedhöfe, die keinem nutzten oder praxisferne Theorien. Aber die Herausforderungen, besser mit Wissen umgehen zu müssen, das Rad nicht zwei Mal zu erfinden etc. sind geblieben. Dadurch kam das Thema Wissensmanagement mit neuen Ansätzen mehrfach wieder.

Meine Anfänge und Anfänge des Wissensmanagements:

Ich konnte 2001 als studentischer Mitarbeiter an meinem ersten Wissensmanagement-Projekt an der Universität Bielefeld teilnehmen. Bei Prof. Helmut Willke hatte mich die Möglichkeit gereizt, die Systemtheorie in der Praxis von Organisationen und als systemischer Beratungsansatz zu erleben. Wie auch heute immer wieder noch, war aber der Ansatz unseres Praxispartners, ein großes Unternehmen, sehr techniklastig. Ängste von Beschäftigten oder Fragen eines nötigen grundsätzlichen Kulturwandels beim Umgang mit Wissen wurden wenig berücksichtigt. Entsprechend verlief auch das Projekt im Unternehmen wenig erfolgreich.

 

 

Foto Uni-Bielefeld Schneekugel EFUniversität Bielefeld
 
(in der Schneekugel,  denn meistens regnete es)

 Was funktioniert heute schon sehr gut?
„Pizza und Bier“ von der Geschäftsführung bereit gestellt am Freitag Mittag für alle Beschäftigten, die unter der Woche auf der Baustelle oder sonst beim Kunden sind, um dabei Erfahrungen auszutauschen. Das kann ebenso erfolgreiches Wissensmanagement sein, wie die vielen komplexen technischen Dokumentations- und Kommunikations-Lösungen, die es heute gibt, wenn sie tatsächlich gelebt werden – und auch das schaffen zunehmend viele.

Es fehlt also nicht an funktionierenden Lösungen / Methoden. Es ist aber nicht einfach herauszufinden, welche der sehr vielen und sehr unterschiedlichen Lösungen zu Ihrer Organisation passen. Ziele, bisherige Erfahrungen, Rahmenbedingungen, Budget, Zeitvorstellungen, Anzahl der Mitarbeiter, vorhandenen Kompetenzen etc. bedacht werden andererseits auch das Wissen zu den Lösungen und ihren Varianten im Einsatz verstanden werden, um das oder die richtige Methode zu finden.

Mein Ansatz:

  1. Ich begleite Organisationen als Generalist dabei, passende Lösungen / Methoden zu finden, ob IT-basiert oder als Workshop / face-to-face Kommunikation. Dabei führe ich lösungsneutral durch die Möglichkeiten verschiedener Lösungsansätze und Anbieter und stelle ggf. Kontakte her.
  2. Ich bin Spezialist für die Erfassung und den Transfer von Erfahrungswissen. Wenn Sie also an diesen wertvollsten Teil des Wissens ran wollen und es weniger um das bereits dokumentierte Faktenwissen (explizite Wissen) geht, biete ich Ihnen unterschiedliche Methoden, die ich selbst (weiter-)entwickelt habe.

    Einsatzfelder für Methoden zum Transfer von Erfahrungswissen:
    o    Wechsel / Ausscheiden von Beschäftigten
    o    Auswertung und Weiterentwicklung von Erfahrungen Prozessen und Produkten
    o    Aufbau oder Austausch von Experten
    o    wissensorientierte Jahres-/ Mitarbeitergespräche
    o    good-practice-transfer zwischen Teams, Abteilungen, Standorten u.a.
    o    Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Teams / Abteilungen, Standorten u.a.
    o    Aufnahme von Kundenwissen für Innovationsprozesse
    o    etc.
    Lesen Sie dazu auch Konferenz- und Buchbeiträge von mir unter "Publikationen zum Download" hier.
  3. Ich entwickle mit Ihnen einen neuen Stil beim Umgang mit Wissen durch Enterprise- bzw. Web-2.0. Wikis, Diskussionsforen, Blogs und Co. sind weniger eine technische, sondern v.a. eine kulturelle Revolution. Denn damit diese Lösungen wirklich anders wirken, als der Austausch über Mails und klassische Dokumente, muss auch anders damit umgegangen werden.
    Die Anforderungen, ...

o    Texte zu einem Thema organisationsintern unvollständig und dafür schnell zu veröffentlichen,
o    nicht passiv zu lesen, sondern aktiv und wertschätzend für alle sichtbar zu kommentieren, zu bewerten, zu ergänzen, ...
o    als Führungskraft Selbstorganisation von Beschäftigten zuzulassen und zu fördern
o    etc.
und viele andere Änderungen müssen erst einmal verstanden und akzeptiert werden. Erst dann kann eine Nutzung erfolgreich sein. Alle diese Veränderungen haben aber nichts unmittelbar mit der IT zu tun, sondern mit unserem tiefen Verständnis (mentalen Modellen (Senge) und lokalen Theorien (Baitsch)) von Lernen, Wissensaustausch, Führung etc..

Lesen Sie dazu beispielsweise von mir einen Buchbeitrag zur Einführung eines Wikis in einem Unternehmen unter "Publikationen zum Download" hier.

 

 

Unter Angebote Wissensmanagement finden Sie sechs Handlungsfelder in denen Sie aktiv werden können und die Leistungen, die ich dazu anbiete.